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Pro-Pegida-Demonstrationen in mehreren Ländern

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Pro-Pegida-Demonstrationen in mehreren Ländern

Postby smix » Sun Feb 07, 2016 4:24 pm

Pro-Pegida-Demonstrationen in mehreren Ländern
Tiroler Tageszeitung

URL: http://www.tt.com/home/11093105-91/pro- ... 4ndern.csp
Category: Politics
Published: February 6, 2016

Description: Weltweit haben am Samstag mehrere Demonstrationen der Pegida bzw. Pegida-Sympathisanten stattgefunden. Bei einer solchen Veranstaltung in Prag kam es zu Ausschreitungen zwischen rechten Demonstranten und linken Gegendemonstranten. Im nordfranzösischen Calais kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Selbst in Australien gingen Pegida-Sympathisanten auf die Straße. Bei einer mit der Pegida abgestimmten islamfeindlichen Kundgebung in Prag kam es am Samstag zu Ausschreitungen zwischen rechten Demonstranten und linken Gegendemonstranten. Es flogen Flaschen und Feuerwerkskörper. Die Polizei setzte mehrere Hundertschaften ein, um die beiden Gruppen zu trennen. Rund 1.500 Islamgegner versammelten sich mit Spruchbändern wie „Nein zur Einwanderung - Stopp der Merkelisierung“ vor der Prager Burg, dem Präsidentensitz. „Der Islam ist keine Religion, das ist eine faschistische Ideologie“, wetterte einer der Demonstranten. Die Mobilisierung blieb hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück: Der Block gegen den Islam und die rechte Parlamentspartei Morgenröte - nationale Koalition hatten mit Tausenden Teilnehmern gerechnet. Rund 400 Menschen nahmen an zwei Gegendemonstrationen gegen Hetzreden und für Solidarität mit Flüchtlingen teil. „Wir wollen gegen die wachsende Fremdenfeindlichkeit in der tschechischen Gesellschaft ankämpfen“, sagte der Gegendemonstrant Jaroslav. Andere hielten Spruchbänder hoch wie „Hass löst keine Probleme“ oder „Flüchtlinge sind willkommen“. Rund 20 bis 30 mutmaßliche Rechtsextreme griffen in der tschechischen Hauptstadt ein linkes Sozial- und Kulturzentrum in Prag mit Molotowcocktails an. Die Feuerwehr konnte den Brand in der Einrichtung, die unter anderem kostenlose Tschechisch-Sprachkurse für Zuwanderer anbietet, rasch löschen, wie die Agentur CTK am Samstag berichtete. In dem Gebäude hielten sich demnach etwa 20 Personen auf. Mehrere von ihnen erlitten Rauch- oder Schnittverletzungen. Die vermummten Täter konnten vor dem Eintreffen der tschechischen Polizei entkommen. Bei einer Pegida-Demonstration im nordfranzösischen Calais ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Die Sicherheitskräfte lösten den verbotenen Aufzug der fremdenfeindlichen und antiislamischen Bewegung unter Einsatz von Tränengas auf. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Etwa 150 Teilnehmer hatten sich trotz des Demonstrationsverbots vor dem Bahnhof von Calais im Zentrum der Hafenstadt versammelt. Dort riefen sie Slogans wie „Wir sind hier zu Hause!“ oder „Journalisten - Kollaborateure“. Demonstranten sangen die französische Nationalhymne und schwenkten französische Flaggen. Frankreichs sozialistischer Innenminister Bernard Cazeneuve hatte das Verbot der Pegida-Demonstration in Calais am Mittwoch mit der Gefahr der „Störung der öffentlichen Ordnung“ begründet. Das Verbot für alle Gruppen, die „Spannungen, Spaltung und Gewalt hervorrufen“, werde so lange gelten wie nötig, sagte er. Am Rand von Calais leben etwa 3700 Flüchtlinge unter miserablen Bedingungen in einem Lager; sie wollen von dort aus nach Großbritannien. An der zentralen Veranstaltung in Dresden nahmen am Samstag nach Angaben der Forschungsgruppe „Durchgezählt“ rund 8.000 Menschen teil. Immer wieder gab es „Merkel muss weg“- und „Widerstand“-Rufe. Der Hauptredner und Mitbegründer der Bewegung, Lutz Bachmann, fiel wegen Krankheit aus. Zudem war eine Gegendemonstration wesentlich lautstärker. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, Zwischenfälle wurden zunächst nicht bekannt. Martin Sellner von der rechten Identitären Bewegung in Österreich sagte auf der Pegida-Bühne, er hoffe, dass Angela Merkel auf ihrem Weg in den wohlverdienten Ruhestand „faule Tomaten“ hinterhergeworfen würden. In Warschau rief Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling auf einer Kundgebung polnischer Nationalisten zum europäischen Schulterschluss gegen islamische Einwanderung auf. Sie erinnerte an den Kampf von „Polen und Litauern, Sachsen und Österreichern“ bei der Verteidigung Wiens gegen die Türken im 17. Jahrhundert. Damals habe das Heer des polnischen Königs das christliche Abendland gerettet. Nun gelte: „Lasst uns gemeinsam die Schlacht gegen die Islamisierung führen.“ Rund 400 Australier nahmen in Canberra an einem von der Pegida-Bewegung inspirierten Marsch gegen Islamisierung teil. Die Demonstranten trugen am Samstag in der australischen Hauptstadt Banner mit Aufschriften wie „Rapefugees not welcome“ und „Der Islam ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. „Rapefugees“ verbindet das Wort Vergewaltigung (rape) mit Flüchtlingen (refugees) und spielt auf die sexuellen Übergriffe von Migranten in der Silvesternacht in Köln an. Die deutsche Pegida-Bewegung (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) und weitere fremdenfeindliche Zusammenschlüsse in anderen europäischen Staaten planen am Samstag einen Aktionstag unter dem Motto „Festung Europa“. „Wir unterstützen die westliche Kultur“, sagte der Organisator der Kundgebung, John Bolton. Deutschland erlebe einen „Jihad durch Einwanderung“. „Wir sehen, was geschieht, wenn der Islam wie in Köln nicht kontrolliert wird“, sagte der Rechtsanwalt. „Australien kontrolliert seine Grenzen, aber wir verlieren die Schlacht im Inneren. Es gibt Kinderheirat und Genitalverstümmelung von Mädchen.“ „Wir sind keine Rassisten“, versicherte der Demonstrant Brian Donnelly. „Der Islam ist keine Rasse. Der Islam ist eine rückschrittliche antiwestliche politische Ideologie, die unsere Demokratie hasst.“ Er sei „gegen die Islamisierung des Westens“. Auf ihrem Marsch zum Parlamentsgebäude skandierten die Demonstranten Parolen wie „Wir lieben Schweinefleisch“ und „Wer zum Teufel ist Allah?“. Sie warfen der australischen Regierung vor, auf Druck muslimischer Eltern Schweinefleisch aus einer Schulküche verbannt zu haben und die Heranbildung von Jihadisten in Moscheen zu fördern. Gegen den Protestmarsch versammelten sich zwei Dutzend linke Demonstranten. Es kam zu keinen Zusammenstößen.
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